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Siebträgermaschine Kaufberatung – darauf ist beim Kauf zu achten

Die Siebträgermaschine oder Espressomaschine gibt es in ihrer modernen Form spätestens seit den 1960er Jahren. Als beliebtes Gerät zur Bereitung von Espresso mit Crema hatte es bereits vor gut 50 Jahren regelrecht Kult-Status erreicht. Somit ist die Siebträgermaschine bereits seit einigen Jahrzehnen auch in der deutschen Gastronomie und in hiesigen Küchen heimisch. Dennoch gehört das Gerät auch heute noch zu den berühmtesten Accessoires in deutschen Küchen. Wir zeigen, worauf beim Kauf zu achten ist.

So funktioniert die Siebträgermaschine – unser Tipp für das optimale Gerät

Zunächst kommt es bei der Siebträgermaschine darauf an, dass das Wasser im Inneren des Gerätes auf die erforderliche Temperatur von mindestens 90 Grad Celsius erhitzt wird. Dies kann auf dreierlei Art und Weise geschehen:

  • über einen beheizbaren Wasserkessel oder
  • direkt durch eine Gasflamme
  • durch einen Wärmetauscher

Man befüllt zunächst die Siebträgermaschine mit kaltem Wasser und mit Kaffeemehl. Verfügt die Siebträgermaschine über eine eigene und integrierte Kaffeemühle, so können Kaffeebohnen direkt im Gerät zu Kaffeemehl vermahlen werden. Besitzt die Maschine jedoch keine Kaffeemühle, so muss fertiges Kaffeemehl von extern zugeführt werden, auf Wunsch kann auch in einer externen Kaffeemühle zunächst frisch gemahlen werden. Nun wird das Wasser auf mindestens 90 Grad Celsius erhitzt, wobei sich gleichzeitig auch ein Betriebsdruck von mindestens 9 bar aufbauen muss. Sind Temperatur und Druck aufgebaut, so wird das erhitzte Wasser unter Druck

  • entweder durch eine elektrische Pumpe oder
  • per Handhebel

durch das Kaffeepulver hindurch gepresst. Der hohe Druck garantiert hierbei nicht nur den berühmten Espresso, sondern gleichzeitig auch die nicht minder berühmte Crema auf dem Espresso.

Der Druck entscheidet – unser Tipp für den besten Druck

Damit der Brühvorgang erfolgreich abläuft und der ideale Espresso mit der berühmten Crema entsteht, kommt es auf den richtigen Druck in der Siebträgermaschine an. Um jedoch den optimalen Druck und auch die Qualität von Espresso und Crema zu beeinflussen, sind eine ganze Reihe von Faktoren ausschlaggebend. Hierzu zählen beispielsweise

  • Mahlgrad
  • Brühzeit
  • Kompression

Der ideale Druck zur Bereitung von Espresso darf 9 bar nicht unterschreiten und 15 bar nicht überschreiten. Bei den meisten modernen Siebträgermaschinen, ob nun für den Einsatz Zuhause oder für den professionellen Gebrauch in der Gastronomie, wird heute in der Regel ein Brühdruck von 12 bar als Voraussetzung angesehen, um dadurch die berühmte Crema auf der Oberfläche des Espressos zu erzeugen. Es empfiehlt sich also, grundsätzlich einen Brühdruck von 12 bar einzuhalten, sofern man ein wirklich optimales Brühergebnis erzielen möchte.

Arten von Siebträgermaschinen – unser Tipp für das beste Gerät

Im Handel oder auch online können heute verschiedene Arten von Siebträgermaschinen gekauft werden. Dies sind in der Regel:

  • Kolben- oder manuelle Espressoautomaten
  • Vollautomaten
  • Supervollautomaten
  • Siebträgermaschinen der neuen Generation

Kolben- oder manuelle Espressoautomaten

Diese Siebträgermaschinen sind ein Relikt der 1950er und der 1960er Jahre. Sie besitzen in der Regel entweder einen besonders langen Hebel oder einen Kolben, um den erforderlichen Brühdruck von mindestens 9 bar im Innern der Maschine aufzubauen. Auch heute noch werden diese klassischen und traditionellen Siebträgermaschinen, allerdings nur in kleiner Stückzahl, gebaut, um dadurch den Bedarf von Liebhabern der klassischen Variante der Espressobereitung zu befriedigen.

Vollautomaten

Vollautomaten als Siebträgermaschinen werden heute fast ausschließlich in der professionellen Gastronomie verwendet. Sie verfügen über eine aufwändige und ausgereifte interne Elektronik und unterscheiden sich von den Halbautomaten vor allem dadurch, dass sie die jeweils zum Brühvorgang benötigte Wassermenge selbst abmessen können und in der Lage dazu sind, sich bei bestimmten Ereignissen auch selbständig abzuschalten.

Supervollautomaten

Siebträgermaschinen als Supervollautomaten wurden erst seit den 1990er Jahren in der gehobenen Gastronomie bekannt. Sie besitzen mehrere integrierte Mahlwerke, so dass die komplette Espressozubereitung bei diesen modernen Siebträgermaschinen praktisch auf nur einen einzigen Knopfdruck hin möglich ist. Dieser eine einzige Knopfdruck initiiert dann sämtliche internen Vorgänge, nämlich

  • das Mahlen der Kaffeebohnen
  • das Extrahieren
  • das Pressen
  • das Ausstoßen des Suds

Sämtliche dieser Vorgänge laufen bei den Vollautomaten unter den Siebträgermaschinen vollautomatisch und ohne jegliches menschliches Zutun ab. Besonders beliebt sind die Supervollautomaten in der Gastronomie zur Bereitung des berühmten Espresso to go, welcher dennoch ein vollwertiges Aroma aufweist.

Siebträgermaschinen der neuen Generation

Siebträgermaschinen der neuen Generation verfügen längst über die sogenannte Dual-Boiler-Technik. Hierbei verfügen die Geräte über jeweils einen großen Dampfkessel und zugleich über diverse weitere kleine Brühkessel. Durch diese technische Anordnung wird gewährleistet, dass die Brühtemperatur im Inneren der betreffenden Siebträgermaschine stets konstant gehalten werden kann, was optimale Brühergebnisse garantiert.

Bei der traditionellen Siebträgermaschine war es stets erforderlich, den Boiler etwa 15 bis 30 Minuten lang anzuheizen. Die Siebträgermaschinen der neuen Generation sind nun allerdings sogenannte Thermoblock-Maschinen, bei denen der Kessel nicht ständig angeheizt werden muss. Auch ist hier oft schon kein eigener Boiler mehr enthalten, so dass das Wasser direkt durch einen integrierten elektronischen Durchlauferhitzer geleitet werden kann, von wo aus es dann eine elektrische Vibrationspumpe weiter befördert.

Die Siebträgermaschinen der neuen Generation garantieren mit ihrer modernen Technik, dass jeweils bereits nur knapp 2 Minuten nach dem ersten Einschalten ein frisch gebrühter Espresso mit phantastischer Crema zur Verfügung stehen kann. Der Nachteil dieser modernen Maschinen besteht dann allerdings darin, dass sie keine Brühdrucksteuerung mehr besitzen. Ebenso gibt es jedoch Varianten der Siebträgermaschinen der neuen Generation, deren Kessel elektronisch beheizbar sind. Diese Maschinen werden gern als Zweikreis-Siebträgermaschinen bezeichnet, die besonders zur Verwendung in der Gastronomie mit einer zusätzlichen Gasheizung produziert werden. Selbst schwache Stromanschlüsse sind heute geeignet, um diese modernen Siebträgermaschinen damit optimal zu betreiben, was ihre Verwendung selbst in Strandbars oder in ähnlichen Einrichtungen erlaubt. Sie können sich nämlich selbst im kalten Zustand sehr leicht aufheizen und dann auch einfach und bequem per Elektroheizung betrieben werden.

Die Kaffeesorten zur Verwendung in den modernen Siebträgermaschinen

Für sämtliche der hier aufgezählten und genannten Siebträgermaschinen sind alle im Handel erhältlichen Arten von Espresso oder von Kaffeebohnen verwendbar. Ist der Kaffee dabei jedoch letztendlich weniger geschmacksstark, so kann dieses Defizit durch die verwendete Kaffeemenge und die entsprechende Wasserzugabe erfolgreich reguliert werden. Es ist jedoch bei der Verwendung der Siebträgermaschine zur Bereitung von Espresso generell ratsam, vor jedem anstehenden Brühvorgang zunächst ganze Kaffeebohnen frisch zu mahlen. Verfügt die vorhandene Siebträgermaschine dazu über kein eigenes Mahlwerk, so sollte man sich zusätzlich zur Siebträgermaschine auch eine gute Kaffeemühle zulegen. Diese Kaffeemühle sollte zunächst über die Option zur besonders feinen Mahlung verfügen. Dies ist für die Qualität des Espressos wichtig, denn je feiner die Körnung des Kaffeepulvers, desto besser und feiner sind am Ende Espresso und Crema.

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